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Child Labour Free

"Child Labour Free" ‒ Was bedeutet das?

Keine Kinderarbeit bei cocos®-Produkten!!!

Wir garantieren, dass bei der Produktion unserer Artikel keine Kinder zur Herstellung der Produkte eingesetzt werden.

 

Ein Großteil der von uns angebotenen Artikel werden in Asien produziert ‒ leider ist Kinderarbeit auch dort immer noch ein leidiges Thema. Alle unsere Hersteller haben uns zugesichert und dokumentiert, dass bei deren Produktion keine Arbeit durch Kinder durchgeführt wird.

Für diese Dokumentationen besucht Rainer Schubert, Geschäftsführer bei cocos®-Promotions gmbh, mehrfach jährlich unangemeldet die Produktionsstätten in Fernost und überprüft hierbei die Situation der Arbeiter.

 

Wir klären auf:
Was ist Kinderarbeit?

Kinderarbeit umfasst alle Kinder unter 14 Jahren, die einer Arbeit nachgehen. Dabei ist zwischen ausbeuterischer und kulturbedingter Kinderarbeit zu unterscheiden. Als ausbeuterische Kinderarbeit gilt laut ILO (Internationale Arbeitsorganisation):

  • Sklaverei und Schuldknechtschaft und alle Formen der Zwangsarbeit
  • Arbeit von Kindern unter 13 Jahren
  • Kinderprostitution und -pornographie
  • Der Einsatz von Kindern als Soldaten
  • Illegale Tätigkeiten, wie z.B. Drogenschmuggel
  • Arbeit, die die Gesundheit, die Sicherheit oder die Sittlichkeit gefährdet, also z.B. Arbeit in Steinbrüchen, das Tragen schwerer Lasten oder sehr lange Arbeitszeiten und Nachtarbeit

 

Situation heute:

Nach Angaben von UNICEF arbeiten heute 190,7 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren, die meisten davon in der Landwirtschaft, in kleinen Werkstätten, als Straßenverkäufer oder Dienstmädchen.

Besonders viel Kinderarbeit gibt es dabei in Asien, im Pazifikraum und in Afrika südlich der Sahara:

‒ Asien und Pazifik: 122,3 Millionen
‒ Afrika südlich der Sahara: 49,3 Millionen
‒ Lateinamerika und Karibik: 5,7 Millionen
‒ Sonstige Regionen: 13,4 Millionen

 

 

Die Vereinten Nationen sichern Kindern 1989 mit der UN-Kinderrechtskonvention das Recht zu, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden. 2002 wurde mit dem ersten Welttag gegen Kinderarbeit ein internationaler Gedenktag eingerichtet, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Seit 2003 wird im Rahmen dieses Gedenktages auch verstärkt auf den Kinderhandel (Versklavung) hingewiesen.

 

In manchen Gegenden, etwa im Süden Indiens, setzt jedoch allmählich eine Neubewertung der Kinderarbeit ein. Dort gibt es inzwischen teilweise eine gewerkschaftliche Organisation der Kinderarbeiter; Ziel ist dabei nicht die Abschaffung der Kinderarbeit, sondern eine "menschliche Gestaltung" (beschränktere Arbeitszeiten, kein Verstecken der Kinderarbeit mehr, Gesundheitsschutz, etwas bessere Löhne). Stärker sind Organisationen arbeitender Kinder in einigen Ländern Lateinamerikas und Afrikas. Sie haben sich als weltweite Kinderbewegung organisiert und 2004 in Berlin ein Welttreffen durchgeführt.

 

In Deutschland ist Kinderarbeit durch das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) definiert: Arbeit von Kindern oder Jugendlichen, die noch der Vollzeitschulpflicht unterliegen, ist mit im Gesetz festgelegten Ausnahmen, beispielsweise für leichte Tätigkeiten für Kinder ab 13 Jahren, verboten. Die Beschäftigung von Kindern bei Veranstaltungen kann durch die Gewerbeaufsicht genehmigt werden. Der Arbeitgeber muss dann vor Beginn der Arbeiten von Kindern Ausnahmebedingungen beantragen, die mit Auflagen, Hinweisen und/oder Bedingungen versehen sein können.

 

Fairer Handel nimmt Produkte, an denen Kinder mitgewirkt haben, wenn er sich überzeugt hat, dass Kinder etwa in der Landwirtschaft unüberfordert etwas "mit anpacken". (Tagespresse)